Osteopathie wurde im Jahr 1874 von A.T. Still begründet. Er wollte eine Alternative zur damaligen amerkanischen Medizin bieten. Nach Jahren der eigenen Entwicklung und erfolgreichen Anwendung an vielen Patienten gründete Still 1892 die erste Schule in Kirksville.

Die Behandlungen die Still machte wurden ausschliesslich mit den Händen durchgeführt. Er glaubte fest daran, dass der Körper im Stande ist mit seinen eigenen Kräften (Selbstheilungskräfte) die Krankheiten zu heilen.

Mit Dr. J. M. Littlejohn (ein Schüler Stills) kam die Osteopathie nach Europa.

Die Osteopathie hat fünf Prinzipien:

Die Wechselwirkungen von Struktur und Funktion.
Die Selbstheilungskräfte, der neo-vitalistische Fluß, vertrauen in die Natur des Menschen.
Der Körper ist eine Einheit.
Die Durchblutung des Körpers.
Der Patient steht im Vordergrund und nicht die Krankheit

Die drei Pfeiler der Osteopathie:

1. Parietale Osteopathie- Behandlung der Knochen (Gelenke), Muskeln, Sehnen Bänder, Weichteile, Faszien (Bindegewebe) 

2. Viszerale Osteopathie- Behandlung der Organe, wie Herz, Lunge, Leber, Nieren, Blase, Magen, Darm, ....

3. Cranio-Sakrale Osteopathie- Behandlung der Neuralen Strukturen, wie harte und weiche Hirnhaut, Gehirnflüssigkeiten, Schädelstrukturen, ....

Was einen Osteopathen ausmacht!

Ein gut ausgebildeter Osteopath benötigt mindestens 4-5 Jahre Ausbildung. Er behandelt alle drei Pfeiler gleichzeitig und verliert die fünf Prinzipien nicht aus dem Blick. Osteopathie ist grundsätzlich keine Kassenleistung. Die TKK und die IKK zahlen jedoch einmal im Jahr bis zu 6 Behandlungen.

 

 

 
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